Umrüstungen
Mitlerweile haben wir einige Anpassungen vorgenommen. Einige Dinge haben sich nicht bewährt, andere sind notwendig gewesen, wieder andere erschienen einfach praktisch. Hier die Auflistung:
Aussensteckdose
Das alte GPS haben wir ausgebaut und dafür eine Aussensteckdose montiert. Insbesondere für den Handscheinwerfer, den man insbesondere dann braucht, wenn man im Dunkeln anlegen möchte. Wir haben die alten Löcher verwendet, daher sieht es alles etwas schief aus mussten aber die Mamiti nicht weiter durchlöchern.
Das Material ist manchmal schwierig zu bekommen, wir haben ganz schön gesucht. Man sollte immer ein bischen Plexiglas für solche und ähnliche Zwecke mitnehmen. Kann man für vieles gut gebrauchen.
Aussenlautsprecher
Der Aussenlautsprecher, ist sersegelt worden. Daher haben wir versucht, den gleichen Lautsprecher nochmal zu bekommen. Es gibt ihn nicht in Holland, nicht in England und auch nicht in Spanien. Daher haben wir ein anderes Modell gekauft, dass natürlich nicht in die schon bestehende Öffnung passte. Auch hier mussten wir mit Plexiglas arbeiten, leider mit durchsichtigem. Wir werden es bei Zeiten etwas hübscher machen und schön anmalen. Auch hier haben wir die bestehenden Löcher benutzt, daher sind so viele Schrauben zu sehen.
Umlenkblöcke für die Windsteuerung (Peter)
Die Montage der Umlenkblöcke hat uns einen Monat Evaluationszeit gekostet. Wir wollten eigentlich keine neuen Löcher ins Boot machen, aber wir haben alles probiert und nichts hat wirklich gut funktioniert. Da durch den Windpiloten ganz schöne Zugkräfte übertragen werden, musste es auch einigermassen stabil sein. Ausserdem ist es notwendig, dass die Zugseile immer schön gespannt sind, sonst überträgt der Windpilot die Kraft schlechter und steuert zu ungenau. Naja, wir haben alles schön abgedichtet und das sollte jetzt passen
| Im Nachhinein bemerkten wir, dass das einer der Blöcke nicht hoch genug war. Deshalb haben wir die eine Platte erhöht. Ein Umleckblock übereinander wäre vermtulich dennoch besser gewesen. |
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Rettungsinsel
Die Rettungsinsel ist jetzt auf dem Vorschiff montiert. Falls die Mamiti einmal durchkenntern sollte, ist sie dort wesentlich sicherer aufgehoben als am Heckkorb. Daher haben wir Sie auf dem Vorschiff montieren lassen. Das Schwierigste daran war es, die Innenverkleidung der Decke ab bzw. sie wieder dran zu montieren. Das wünscht man wirklich keinem, diese Arbeit einmal machen zu müssen, insbesondere nicht zu zweit - man bräuchte mindestens 2 Hände mehr um das besser hinzubekommen ohne weitere Hilfsmittel.
Wie dem auch sei, die Befestigungen für die Rettungsinsel gehen durch das Deck des Schiffes und sind mit 5 *20 cm gossen Platten gesichert. Das Holz ist Teak. Das sollte halten.
Elektrischer Autopilot
Der Autopilot (Raymarine 4000 MK II - Radsteuerung) hat nach vermutlich 15 jähriger Dienstzeit einen neuen Antriebsriemen benötigt. Der Hersteller hat zur Zeit des Einbaus einen Antriebsriemen mit Metallkern verwendet. Da das Material ein wenig brüchig wurde über die Zeit, wurde durch das Salzwasser auch der Metallkern angegriffen. (Der neue Antriebsriemen - Drive Belt - ist mit Textilkern).
Es geschah natürlich bei achterlichen Winden 6-7 mit anständiger Nordatlantik Hecksee. Zwar waren wir anständig betucht und nicht übertakelt, aber bei 8kn in der Spitze die Welle runter merkt man das die Belastungen stark auf das Material wirken.
In Lissabon gibt es einen Händler der scheinbar sehr gut ausgestattet ist mit Zubehör und Ersatzteilen. In den Marinas hatten wir zwar kein Glück, die Hauptstelle ist jedoch in 5 Euro Taxigebühr zu erreichen (von "Doca de Alcantara"). Der Riemen selbst hat 61 Euro gekostet. Wir hätten uns noch mit weiteren Ersatzteilen ausgestattet, jedoch scheint bei diesem Produkt sonst eigentlich nichts kaputt gehen zu können. Wir haben daher sicherheitshalber 2 Riemen mitgenommen.
Der Einbau ist einfach und gut beschrieben in der beigelegten Anleitung. Man sollte lediglich darauf achten, dass man das eingesetzt Kugellager nicht mit auseinandernimmt.
Der Händer hat auch englischsprachiges Personal und wir können ihn gut weiterempfehlen (nur Bargeld).
Hier die Homepage:
www.nautiradar.pt
Rua Antonio Saldanha, 65; 1400-020 Lisboa
Tel: 21 300 50 50
Sonnensegel
Da wir bislang noch kein Bimini hatten, wollten wir uns nun endlich eins besorgen. Wir haben auf dem Weg von Deutschland immer mal wieder geschaut, ob wir nicht eine kostengünstige Alternative finden, oder die Persenning selbst zurecht schneiden. Dem war nicht so. Wir haben zwar immer wieder mal ein altes Stück Persenning gefunden, allerdings ist auch das nicht ganz so einfach denn, wenn man nur das Material bekommt (ohne Nähmaschiene)müssen recht viele sehr lange Strecken umgenäht werden.
Daher haben wir uns entschieden eine Persenning anfertigen zu lassen. Dies ging in Lissabon ohne Probleme. Zum einen steht im Hafenhandbuch (Atlantic Spain and Portugal - IMRAY) ein Händler beschrieben, der jedoch auf der anderen Seite des Flusses angesiedelt ist, und uns daher uns nicht so schnell helfen konnte. Wir haben daher nach dessen Empfehlung einen anderen genommen (s.u.). Dieser konnte uns für 400 € ein Sonnensegel, sowie Relingskleider auf der Mamiti ausmessen, und binnen 2 Tagen anfertigen.
Freundlich, englischsprachig, kompetent und von uns weiterzuempfehlen.
http://www.velamar.biz/
Rua do Giestal, 39-A, 1300-275 Lisboa
Tel.:21 364 15 63
Saildrive Manschette
Trotz des kompletten Manschettenwechsels hat sich die Manschette bei uns über die Zeit gelöst. Nach rücksprache mit unserer Volvowerkstadt passiert dies immer wieder. Ein Grund könnte das ankleben der Manschette bei niedrigen Temperaturen gewesen sein.
In einschlägigen Foren, liesst man immer wieder, dass die Manschette sich ab und an löst. Unser Volvohändler schwört auf das Festkleben mit Sicaflex oder ähnlichen. Mit dem von Volvo empfohlenen Kleber hat dieser scheinbar noch schlechtere Erfahrungen gemacht.
Uns wurde empfohlen dies ruhig die Saison über so zu belassen. Deswegen zu Kranen wäre übertrieben. Die äussere Manschette ist überwiegend da um Bewuchs zu verhindern und den Wasserwiederstand zu reduzieren. Also beim nächsten Kranen werden wir die wohl austauschen.
Selbstwendefock
Aus unbekannten Gründen ist und die Selbstwendefockschiene gebrochen. Eigentlich ein robustes Gerät, dass nicht gerade auf der Liste der möglichen Wackelkandidaten stand. Unter gleichen Besegelung, und sogar mit mehr Wind sind wir auf der Nordsee gesegelt.
Wir vermuten, dass der Block blockierte und die Schiene an einer Stelle Belastet wurde, die nicht dafür ausgelegt war. Eine neue zu besorgen scheint uns zurzeit schwierig. Wir werden entweder auf einen längeren Aufenthalt warten, oder sie in Deutschland erst wieder esetzen.
Blöcke
Blöcke gehen bei uns verloren, und brechen nahezu am laufenden Band. Es empfiehlt sich aus meiner Sicht hier sehr gute Produkte zu kaufen, da sie meistens dann brechen, wenn man es gar nicht gebrauchen kann. Die Wahrscheinlichkeit ist etwas geringer, wenn sie sehr hochwertig verarbeitet sind. Kosten dadurch aber auch locker das 2-3 Fache von einfachen Materialien. Auf jeden Fall würden wir das nächste mal mehr Ersatz mitbringen.
































