Der Tim
Zum Segeln bin ich durch meine französische Gastfamilie gekommen. Vielen Dank an Familie Leschaeve. Durch Ihre Nähe zum Meer in der Bretagne, war Segeln und auch Tauchen naheliegend. Das Segeln ist mir seitdem geblieben.
Dort habe ich Segeln in Form von kleineren Regatten kennengelernt. Das wurde später duch geselliges Segeln ergänzt, oder vielmehr ausgetauscht. Mit grösseren Gruppen haben wir auf dem Ijselmeer auf 20-30 m Plattbooten gesegelt. Erst durch das Fahrtensegeln auf der Ostsee und im Kanal, Biskaya und Atlantik ist die Leidenschaft wieder richtig aufgelebt. Seit dem Zeitpunkt ist mir das Segeln nicht mehr aus dem Kopf gegangen.
Ich kann gar nicht sagen, dass es meine liebste Art zu reisen ist, aber sicherlich einer der Favoriten. Nach Tagen und Nächten voller Sturm, ohne Land, und mit nur dem nötigsten an Nahrung, lernt man wieder kennen, was es heisst ein frisches ausgiebiges Frühstück im Hafen geniessen zu können. Es ist fast immer so, dass erst dann die Sonne durch die Wolken kommt.
Das Segeln ermöglicht es auch die Städte von einer anderen Seite zu sehen. Normalerweise kommt man über irgendeine Strasse, oder Autobahn, oder sonst wie hinein. Wege - die sich entwickelt haben aus einer modernen Not - nämlich an den Arbeitsplatz zu kommen. Häfen allerdings zeigen mindestens subjektiv ein anderes Bild. Dort ist die Stadt oder nur der Hafen oft schon vor Jahrhunderten entstanden. Das Stadtbild kann dabei unverändert geblieben sein. Häufig fühle ich mich beim Anblick des Stadtbildes willkommen. Das macht Lust die Umgebung genauer zu erkunden.
Damit möchte ich nur sagen, auch Segeln ist nicht das einzige für mich, aber ich schätze die Art zu Reisen sehr. Und da mir nun aus verschiedenen Gründen die Möglichkeit gegeben wurde, ist es an der Zeit, die Chance zu ergreifen.
Weiterhin hilft es mir Dinge wieder positiver zu sehen. Ich neige wahrscheinlich wie viele, mich vom Arbeitsstrudel mitreissen zu lassen. Dabei kommt es vor, dass nur noch die negativen Dinge ins Gewicht fallen, und die positiven als selbstverständlich gesehen werden und gar nicht mehr wahrgenommen werden. Das macht einen "miesepetrig". Für mich ist es ein ständiger Prozess dagegen anzukämpfen. Aber die Belohnung für den Sieg ist immer gewaltig und lohnenswert. Das Segeln macht es einem ganz einfach. Man hat viel Wetter um sich herum, ist dadurch abhängig von Einflüssen, die man eh nicht ändern kann und am besten einfach hinnimmt, hat ein erreichbares Ziel vor Augen, und nach dem Sturm kommt immer die Sonne. Häufig hat man auch keine Lust etwas zu essen, da man hin und her geschaukelt wird. Der Hunger kommt dann schlagartig im Hafen zurück und dann weiss man auf einmal wieder, was man hat. Toll!
Viele andere Hobbies konnten nebenbei am Leben gehalten werden. Wie schade, dass man nicht mehr Zeit für alles hat. Jedenfalls werden wir alle unsere Sportausrüstungen mitnehmen, um unterwegs keinen ungewollten Leerlauf aufkommen zu lassen.
Es Gilt:
Ja zu
- Weisheit und Vergnügen
- Bierchen und Sport
- Harte Arbeit und Durchbeissertum
- Sonne, Schnee, Wasser, Winter, Sommer, Fels, Zwiebeln
Nein zu
- (Permanenter) Lethargie
- Ziegenkäse
| Tim Rohnen | |
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Geb. geb. in Wohnhaft in: Nationalität: |
1977 gegen 12 Uhr Germany - Aachen Switzerland - 8496 Steg German |
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Languages: German: English: French: Duch: |
mother Tongue Fluent Advanced Basic knowledge |
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Int. Experience: 1994 Kanada, Alberta, Boyle 2000 Schweiz, Luzern 2003 South Africa, Durban ab 2007 Schweiz, Zürich Holidays: dies und das, Primarily: Low Budget - jeah |
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Segelerfahrungen: GEBIETE: Bretagne Niederlande Ijseselmeer Kanal, Nordsee Südengland Irland (+Isle of Men) Ostsee Atlantik BILDER gibts hier... |
BOOTE: einige Schoner und Plattboote (z.B. Zuiderzee) 420er Laser Contest 36 Bavaria 35,36,37,45 Contrast 34 u.a. |
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Hobbies (neben Segeln) Esssen Telemarken Klettern Paragliding Tauchen LiveMusik |
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| Leider hat man für alle Hobbies zu wenig Zeit. Wahrscheinlich wurden sie deswegen auch Hobbies genannt. Ich habe 2004 den Umstieg auf das Fahren mit freier Ferse bewerkstelligt, und ich sollte einen geübteren und eleganteren Fahrstil haben. Mein Telemarkverein (www.Telemarkfriends.de) zeigt mir bei jeder Tour, dass ich recht habe und mehr Zeit zum Üben investieren sollte. Hier noch ein paar Bilder. |
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